Rezension: Winterzauber in Paris

Paris Winter Roman Mandy Bagott Rezension Buch Bücherliebe

Dieses Buch kaufte ich mir ungefähr einen Monat vor Weihnachten, nachdem mich das zauberhafte und völlig zum Buch passende Cover im Buchladen angelacht hatte. Um es gleich vorneweg zu nehmen: Das, was mich bei dem Buch am meisten störte, war, dass ich wochenlang auf weihnachtliches Wetter wartete, um mich noch mehr von der zauberhaft anmutenden Geschichte einfangen zu lassen, es dann jedoch am Weihnachtswochenende bei 7 °C las, weil ich es spätestens zu Weihnachten lesen wollte.

Den Klappentext kann jeder selbst nachlesen, daher starte ich gleich mit meiner persönlichen Meinung:

Nach den ersten beiden Kapiteln dachte ich: Ohje, zwei so kaputte Menschen, wie sollen die zueinander finden und dann auch noch für das obligatorische Happy End sorgen? Doch von der ersten Seite an schaffte es Mandy Bagott, mich mit ihrem locker-leichten Schreibstil nach Paris zu entführen, wo ich – wie sie ebenso in ihrem Nachwort schrieb – unbedingt wieder einmal hinmuss. Viele bekannte Orte in Paris tauchen auf, das köstliche französische Essen steht dank der Protagonistin Ava sehr im Vordergrund (es gibt nichts Besseres als Käse, Wein und Schokolade in Büchern, außer vielleicht, wenn es dem Buch gleich noch dabei läge) und bei alledem konnte man sich wunderbar in die Gefühlswelt der Protagonisten hineinversetzen, während sie von dem ein oder anderen Chaos auf Trab gehalten wurden. Ob es dann schlussendlich zu dem notwendigen Happy End kommt? Das verrate ich hier nicht und empfehle jedem, der sich dafür interessiert, es selbst zu lesen. „Winterzauber“ sollte man wörtlich nehmen und das Buch nicht unbedingt mit einem Weihnachtsbuch verwechseln, denn obwohl es größtenteils in der Vorweihnachtszeit spielt steht doch eher der Winter im Vordergrund.

5 von 5 Sternen

Wer es jetzt nicht abwarten kann, das Buch zu lesen, wird hier fündig:

Rezension und Verlosung: Passagier 23 von Sebastian Fitzek

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Meine zweite Rezension auf Märchengestöber widme ich einer Geschichte von Sebastian Fitzek, der zu meinen favorisierten Autoren zählt. Die Gründe dafür sind auch ganz eindeutig zu erklären:

  • ich mag seinen Schreibstil
  • seine Geschichten beginnen oft so, dass man meint, das komplette Ende hervorsehen zu können, doch dann dreht sich die Geschichte um 180 ° und endet völlig unerwartet
  • ich finde mich oft an den Schauplätzen seiner in Berlin spielenden Geschichten wieder und kann von daher vieles noch bildlicher vor mir sehen

 

Doch kommen wir ganz speziell zu Passagier 23:

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der als verdeckter Ermittler tätige Polizeipsychologe Martin Schwartz, der vor fünf Jahren seine Frau – eine Grundschullehrerin an der Schule, auf die meine Kinder gingen – und seinen Sohn verlor, indem sie nicht von einer Kreuzfahrt mit der Sultan of the Seas wiederkehrten. Nachdem er vergeblich versucht hatte, herauszufinden, was tatsächlich mit seiner Familie passiert war, nimmt er am Boden zerstört jeden Ermittlungsauftrag an, der potentiell tödlich enden könnte.

Obwohl er sich geschworen hat, niemals wieder das Kreuzfahrtschiff zu betreten, trifft er sich dort mit einer Thrillerautorin, die ihm neue Informationen über das Schicksal seiner Familie verspricht. An Bord stellt er jedoch fest, dass es gar nicht nur um seine Familie, sondern vielmehr um einen anderen Passagier 23 – einen von durchschnittlich 23 jährlich von Kreuzfahrtschiffen verschwundenen Passagieren – ging: Ein junges Mädchen, dass nach acht Wochen Verschollenheit plötzlich wieder auftaucht und trotz mehrerer Intelligenzauszeichnungen und dem Sprechen von fünf Sprachen stumm bleibt. Martin soll nun herausfinden, was passiert ist und wo das Mädchen in den acht Wochen gesteckt hat.

Nebenbei gibt es mehrere andere Handlungsstränge, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, dann aber am Ende alle zusammen laufen, und ein Ende ergeben, an das ich im Traum nicht gedacht hätte.

 

Mir persönlich gefiel der Roman, den ich als Hörbuch beim Autofahren gehört habe, sehr gut. Er hat genau die richtige Länge (einmal von Berlin nach Aachen – man sollte jedoch darauf achten, dass die Kinder über Kopfhörer andere Dinge hören, oder die Kinder einfach nicht mit im Auto sitzen).

Bei Passagier 23 werden sehr viele Abschnitte erzählt, die erst am Ende des Abschnitts oder deutlich später aus anderen Blickwinkeln erzählt oder aufgelöst werden, daher musste ich manche Kapitel zweimal direkt nacheinander hören, hätte sie vermutlich aber auch im Buch zweimal gelesen. Insgesamt habe ich die Geschichte dreimal gehört und muss sagen, mit dem Hintergrundwissen hört es sich gleich ganz anders.

Ein gelungenes Buch, das ich jedem, der gerne Krimis, Thriller, Psychothriller liest mit gutem Gewissen ans Herz legen kann.

 

Und wenn ihr das Hörbuch zu Passagier 23 auch gerne hören wollte, dann schickt mir eine E-Mail mit dem Betreff „Passagier 23“ und gewinnt es mit ein wenig Glück!

 

Liebe Grüße

 

Nadine

 

P.S.: Da es für Verlosungen im Internet einige Bestimmungen gibt:

  • Veranstalter der Verlosung bin ich (siehe Impressum).
  • Teilnahmeberechtigt sind alle, die das Buch gerne hören möchten.
  • Die Gewinner werden am 31.08.2017 ermittelt (die Einsendungen werden durchnummeriert und eins meiner Kinder darf eine Zahl in den Raum werfen).
  • Der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt und erhält das Buch nach Angabe der Adresse auf dem Postweg zugesendet (auf Wunsch: Selbstabholung). Der Gewinner wird per Vornamen auf dieser Seite bekannt gegeben.
  • Nach vollständigem Ablauf der Verlosung werden alle Daten (E-Mail-Adressen, Adressen etc.) gelöscht. Es erfolgt keine Weitergabe irgendwelcher Daten an Dritte!
  • Änderungen im Falle eines Falles behalte ich mir vor.

 

Falls dir die Rezension gefällt und du die Geschichte gerne selbst lesen/hören möchtest, wirst du hier fündig:

Hörbuch:

Taschenbuch:

 

Buchvorstellung: Wurzelflügel – oder: die doppelte Premiere

Jeden dritten Freitag im Monat – also: heute – stelle ich hier ein Buch vor und verlose es im Anschluss. Da ich noch nie zuvor eine Buchvorstellung geschrieben habe (zu Schulzeiten ausgenommen, aber daran kann ich mich kaum erinnern), ist diese hier meine hochoffizielle Premiere.

Die erste Buchvorstellung sollte etwas Besonderes sein, habe ich mir gedacht und lange gerätselt, welches Buch es verdient, als erstes hier vorgestellt zu werden. Nach langem Überlegen – trau ich mich, trau ich mich nicht? – habe ich mich für ein Buch entschieden, das mir sehr am Herzen liegt, auch wenn es noch nicht veröffentlicht ist: Mein erster Roman! Ich freue mich sehr, dieses Buch nach langer Zeit der Ideenfindung, des Schreibens und des Korrekturlesenlassens präsentieren und auch verlosen zu dürfen:

 

Wurzelflügel

Wurzelflügel, Roman, Storyteller

Wie bereits erwähnt, ist dieser zauberhafte Frauenroman mein – Nadine Teubers – Debut, das dadurch zustande kam, dass ich mich nach hundert angefangenen Romanen aller nur denkbaren Genres dazu gezwungen habe, wenigstens einem ein Ende zu schenken, nachdem ich im Internet über die Möglichkeit des Self-Publishing gestolpert bin. Der geplante Veröffentlichungstermin ist der 31. Juli 2017.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht das Liebes- und sonstige Leben der im heutigen Berlin lebenden Schwestern Stefanie und Julia. Beide stehen mit beiden Beinen fest im Leben, ansonsten könnten sie aber nicht unterschiedlicher sein: Während die eine voll und ganz in ihrer Arbeit aufgeht und nebenbei das Leben als Single in vollen Zügen genießt, findet die andere ihre Erfüllung im Mutter-Dasein und erwartet derzeit ihr zweites Kind. Über die familiären Bande hinaus vereint sie die Liebe zu Daniel, dem vierjährigen Sohn Julias. Doch eines Tages mischt das Schicksal die Karten neu und beide Schwestern finden ihr Leben auf den Kopf gestellt vor. Was das mit ihnen und Daniel macht und dass letzten Endes jeder seines eigenen Glückes Schmied ist, erzählt dieses Buch.

Leseprobe:

Kapitel 1

Die ersten Sonnenstrahlen des Tages fielen leise durch die halb zugezogenen Vorhänge des Schlafzimmerfensters auf Stefanies Queensize-Bett und kitzelten sie sanft an der Nase. Verschlafen öffnete Stefanie ein Auge und strich sich die langen, dunkelblonden Haare aus dem Gesicht. Dann tastete sie nach dem Smartphone, das neben ihrem Kopfkissen lag, und warf einen Blick auf die Uhr. 5.42 Uhr an ihrem einzigen freien Tag dieser Woche. Sie versteckte das Smartphone unter dem Kopfkissen, drehte sich vom Rücken auf den Bauch und verschwand innerhalb von Sekunden wieder in den Tiefen ihres Unterbewusstseins.

Als Stefanie das nächste Mal die Augen aufschlug, lachte die Sonne breit von einem wolkenlosen Himmel. Leises Bachgeplätscher tönte aus dem Radio und mischte sich mit dem Vogelgezwitscher, das durch das geöffnete Fenster drang.

Mit einem Strahlen im Gesicht reckte sich Stefanie ausgiebig, bis sie sich schließlich im Bett aufsetzte, die Beine aus dem Bett schwang, die Füße auf dem weichen Velours-Teppich aufsetzte und herzhaft gähnte. Sie schaltete das Radio aus, wählte über das Smartphone einen Musikkanal, der Gute-Laune-Sommer-Lieder spielte, und tanzte verfolgt von Shakiras „Hips Don’t Lie“, das nun in allen Zimmern aus Bluetooth-Lautsprechern schallte, nackt ins Badezimmer. Alle Zimmer – das klang nach einem langen Korridor mit unendlich vielen links und rechts abgehenden Türen, Geheimgängen und Verstecken (und tatsächlich träumte Stefanie manchmal davon, in so einer Burg zu leben), aber tatsächlich wohnte Stefanie in einer süßen, betont weiblich eingerichteten Zwei-Zimmer-Wohnung. Betrat man die Wohnung, so fand man sich in einem Flur wieder, der gegenüber der Wohnungstür in die Wohnküche führte. Weiterhin gingen von dem Flur das Badezimmer und Schlafzimmer auf der linken Seite ab, während die rechte Seite von einem in die Wand eingebauten Vorratsschrank eingenommen wurde.

Der Wohnbereich wurde von einer Sofalandschaft in der Farbe eines gut durchgerührten Latte Macchiatos dominiert. Gemeinsam mit vielen Kissen in unterschiedlichen Braun- und Cremetönen und einer altrosa Kuscheldecke bildete es Stefanies Lese- und Träumecke, wie sie es nannte. Die vanillegelb gestrichene Wand wurde durch dunkelbraun berahmte Fotos von Freunden und Familie vervollständigt. Auf einem cremefarbenen Wohnzimmertisch stapelten sich Stefanies ungelesene Bücher, an der Wand stand ein kleines Sideboard mit zwei Weißlilien und neben Stefanies Lieblingskuschelplatz auf der Sofalandschaft eine Birkenfeige. Nichts lag herum und störte das Gesamtbild.

Genauso sah es in dem Küchenbereich aus. Märchenhafte Küchenschränke – weiß lackiertes Holz mit verschnörkelten, schwarzen Griffen – mit tadellos sauberen Arbeitsflächen, zwei in die Arbeitsfläche eingebaute Herdplatten und einen verschnörkelten Esstisch aus weißem Holz mit zwei dazu passenden Stühlen. Die bodenlangen, mit pastellfarbenem Organza dekorierten Fenster ließen die Wohnküche hell und freundlich wirken.

Stefanie drehte den Wasserstrahl der Dusche auf, hielt einen Fuß darunter und quiekte laut auf, als das kalte Wasser ihren Fuß erwischte.

Langsam erreichte das Wasser die gewünschte Temperatur. Stefanie duschte schnell und kuschelte sich anschließend in ihren extraweichen, rosa Bademantel. Die Wanduhr in der Wohnküche verriet ihr, dass sie sich in einer halben Stunde auf den Weg zur Early-Bird-Yogastunde und dem anschließenden Frühstück mit ihrer Schwester machen musste, als die Musik durch einen Anruf unterbrochen wurde – Julia. Wie so oft klang ihre Schwester gestresst und Stefanie hatte einige Mühe, herauszuhören, dass Julia sich verspäten würde. „Er hatte einfach keine Lust, sich anzuziehen, hat sein Müsli auf dem Fußboden verteilt und wir sind JETZT erst auf dem Weg zur Kita. Jetzt ist natürlich wieder Stau und wir sind viel zu spät dran“, schoss es hektisch aus dem Telefon. „Fahr doch, du Idiot, lass nicht noch alle von der Seite rein!“

Stefanie verdrehte die Augen. „Tief ein- und ausatmen und keinen Unfall bauen. Es dauert so lange, wie es dauert und du bist da, wenn du da bist.“

Eine Dreiviertelstunde später – zwei Minuten nach Beginn der Yogastunde – wurde die Tür zur Yogaschule hektisch aufgerissen und Julia stürzte außer Atem herein. Sie blieb irritiert vor Stefanie und der Yogalehrerin stehen, die tiefenentspannt in der Sitzecke Grüntee tranken.

 

 

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich unglaublich viel Freude beim Schreiben dieses Buches hatte und mich regelrecht in die Geschichte habe ziehen lassen.

Wenn du nun Lust bekommen hast, ebenfalls in die Geschichte der Schwestern zu versinken, dann verfolge meinen Blog oder meine Facebook-Seite, um zu erfahren, wann und wo mein Buch erhältlich sein wird. Alternativ darfst du mir bis zum 31.07. eine E-Mail schreiben und erhältst so die Möglichkeit, eines von fünf gedruckten Exemplaren zu gewinnen.

Ich freue mich auf zahlreiche Einsendungen! Bleibt neugierig!

 

P.S.: Da es für Verlosungen im Internet einige Bestimmungen gibt:

  • Veranstalter der Verlosung bin ich (siehe Impressum).
  • Teilnahmeberechtigt sind alle, die neugierig auf das Buch sind.
  • Die Gewinner werden am 01.08.2017 ermittelt (die Einsendungen werden durchnummeriert und meine Kinder dürfen so lange Zahlen in den Raum werfen, bis fünf Gewinner ermittelt sind).
  • Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt und erhalten die Bücher nach Angabe ihrer Adresse auf dem Postweg zugesendet (auf Wunsch: Selbstabholung). Sie werden per Vornamen auf dieser Seite bekannt gegeben.
  • Nach vollständigem Ablauf der Verlosung werden alle Daten (E-Mail-Adressen, Adressen etc.) gelöscht. Es erfolgt keine Weitergabe irgendwelcher Daten an Dritte!
  • Änderungen im Falle eines Falles behalte ich mir vor.

Bücher-Genre

Bücher, Bücher, Bücher

Zwei großen Themen, die mir besonders am Herzen liegen, ist meine Seite gewidmet: Geschichten und Familienalltag. Die heutige Frage zielt auf das Thema Geschichten ab, damit nicht nur ich mich auf dieser zauberhaften Seite wohlfühle, sondern jeder einzelne, der hier landet, seine Herzenswünsche erfüllt bekommt.

Die heutige Frage lautet:

Welches Bücher-Genre bevorzugt ihr?

Vorschläge:

  • Liebesromane
  • Fantasy
  • Kochbücher
  • Thriller

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Ich freue mich auf viele Nachrichten!

Nadine