Die Moortochter – Rezension

Die Moortochter von Karen Dionne ist ein Buch, das leider viel zu lange auf meinem SuB auf mich wartete. Die Geschichte spielt in zwei Zeiten, nämlich einmal in der Gegenwart der Protagonistin Helena und einmal in deren Kindheit. Das Buch ist größtenteils sehr harmonisch gehalten. Man erfährt viel über das Leben der Naturvölker, bzw. der Indianer, während sich die Geschichte zum Ende hin verschärft und zuspitzt, umso mehr man über die Hintergründe erfährt.
Mir gefiel das Buch sehr gut, weil ich es spannend fand, wie die Leute in der freien Natur ohne Strom und so weiter lebten. Für jeden mag das vielleicht nicht der Fall sein, aber mir gefiel es gut.
Auch der stetige Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart gefiel mir gut, da beides teilweise sanft dahinplätscherte und sich dann gemeinsam zuspitzte.
Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der vielleicht bevorzugt von Leuten gelesen wird, die nicht allzu sehr auf Hardcore-Thriller und das große Blutvergießen stehen. Das erklärt möglicherweise die stark auseinandergehende Meinung der Rezensenten.
Eine schöne Geschichte für zwischendurch, leicht zu lesen und interessant. Vier von fünf Sternen.

Und wer das Buch jetzt unbedingt haben möchte, wird hier fündig.

 

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