Das Kreischen der Möwen – Rezension

Auch heute habe ich wieder eine Rezension zu einem Buch das mir sehr gefallen hat. Weshalb ich gerade jetzt in der Phase kurz vor der Veröffentlichung mehr lese als sonst?!? Ich weiß es nicht, aber vielleicht benötige ich das, um ein wenig Abstand zu meinen eigenen Protagonisten zu bekommen, abzuschalten und neue Inspiration zu holen. Eine kleine Vorwarnung: Ich fand den Klappentext ein wenig langweilig. Er wird dem übrigen Buch nicht gerecht.

Hier nun die Rezension:

Das Kreischen der Möwen von Marion Krafzik war eines meiner ersten Bücher, von einer Selbstpublizierenden und das war auch der Grund, weshalb ich dieses Buch kaufte: Neugierde, ob die Bücher qualitativ an Verlagsbücher herankommen.
Vorneweg ist zu sagen, dass ich zu dem Zeitpunkt wenig Zeit zum Lesen hatte und immer nur wenige Seiten vor dem Einschlafen lesen wollte, aber nachdem ich über die ersten Seiten hinweggekommen war, war mein Vorhaben schnell vergessen. „Nur noch ein Kapitel“ habe ich lange nicht mehr so oft gedacht und mich auch tagsüber über jede Minute gefreut, die zum Lesen blieb. Dementsprechend schnell war das Buch dann leider zu Ende. Über fehlende Spannung konnte ich mich also nicht beschweren. Auch sprachlich gab es nichts zu beanstanden, der Stil war einem Thriller völlig angemessen.
Das Ende war zunächst ziemlich vorhersehbar, dann schaffte es die Autorin, mich auf den letzten Seiten noch einmal völlig zu überraschen und mir ein Ende zu präsentieren, das mich begeisterte und das ich so nie in einem Verlagsbuch finden würde. Ob es nach jedermanns Geschmack ist, weiß ich nicht. Mich hat es restlos begeistert und ich kann nicht anders, als eine klare Leseempfehlung auszusprechen.

Wer sich selbst davon überzeugen möchte, wird hier fündig.

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