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Herzlich willkommen bei Märchengestöber, der Autorenseite von Nadine Teuber!

Schön, dass Sie hierher gefunden haben! ? Hier erfahren Sie alles zu neuen Buchprojekten, Veröffentlichungen, Lesungen usw.

Da ich natürlich aber auch selbst gern lese, stelle ich gelegentlich das ein oder andere Buch oder den ein oder anderen Autor vor.

Unter Betthupferl finden Sie Gute-Nacht-Geschichten, die ich für meine Kinder geschrieben habe und die ich gerne mit allen Eltern teile.

Stöbern Sie gern herum, verweilen zum Lesen und Träumen und kontaktieren mich gerne für Feedback, Fragen, Austausch oder Lesewünsche. Ich wünsche Ihnen viel Freude und freue mich auf Ihren nächsten Besuch!

 

Ihre Nadine Teuber

 


Nächste Termine

Mai 2018 Veröffentlichung „Waldesstille“

Juni 2018 Veröffentlichung „Wolkenstaub“

24./25. November 2018: Ausstellung auf der Buch Berlin

 


 

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Blog

Die Moortochter – Rezension

Die Moortochter von Karen Dionne ist ein Buch, das leider viel zu lange auf meinem SuB auf mich wartete. Die Geschichte spielt in zwei Zeiten, nämlich einmal in der Gegenwart der Protagonistin Helena und einmal in deren Kindheit. Das Buch ist größtenteils sehr harmonisch gehalten. Man erfährt viel über das Leben der Naturvölker, bzw. der …

Testleser gesucht!

Bereits kurz nach meiner letzten Veröffentlichung habe ich angekündigt, dass demnächst ein neues Werk von mir erscheinen soll: Wolkenstaub, der Nachfolger meines Debüt-Romans Wurzelflügel. Trotz Weihnachtsstress, Umzug, Brotjob und drei zuckersüßen Monstern schrieb ich also munter drauflos, entwickelte den Plot, die Figuren und schrieb die ersten Kapitel. Wie ich es schon von meinen ersten beiden …

Betthupferl

Jeden Montag veröffentliche ich hier die neueste Gute-Nacht-Geschichte. Alle Betthupferl findet ihr unten als Link.

Viel Spaß beim (Vor-)Lesen und Vorgelesenbekommen! Träumt süß!

Die neuen Nachbarn

 

Kathrin und Florian saßen beim Abendessen.
„Jetzt hört auf, zu kippeln!“, mahnte die Mutter, als plötzlich ein Geräusch ertönte. Es hörte sich so an, wie damals in der früheren Wohnung, wenn in der Wohnung über ihnen die Kinder polterten. Doch sie waren heute umgezogen. Und über ihnen wohnte niemand. Sie schauten sich erstaunt an.
„Vielleicht wohnt jemand auf dem Dach?“, mutmaßte Kathrin.
„Oder die Nachbarn unter uns laufen an der Decke“, lachte Florian. Sie kicherten.
„So ein Unsinn“, widersprach ihre Mutter. „Niemand kann an der Decke laufen.“
Sie brachte die Kinder ins Bett, löschte das Licht und zog die Tür hinter sich zu.
Kathrin und Florian hielten die Luft an und lauschten. Die Schritte der Mutter wurden immer leiser und verklangen schließlich, als sie sich im Wohnzimmer vor den Fernseher setzte. Noch immer erklangen die sonderbaren Geräusche.
„Jetzt!“, zischte Florian und sie stiegen leise aus ihren Betten. Sie öffneten lautlos die Tür und schlichen den Flur entlang. An der geöffneten Wohnzimmertür schmulte Florian vorsichtig in den Raum und winkte Kathrin dann weiter.
Schließlich hatten sie es geschafft und zogen die Wohnungstür hinter sich ins Schloss. Ups, das war jetzt lauter als geplant.

Egal! Auf Zehenspitzen schlichen sie die Treppe hinunter. Nun fiel ihnen auf, dass bereits die Wohnungstür der unter ihnen Wohnenden ganz sonderbar aussah. Schwarz und nicht braun, wie die übrigen Wohnungstüren im Haus und mit vielen sonderbaren, dunkelroten Zeichen versehen.

„Psssst, Kathrin, schau mal!“ Florian zeigte auf den Spalt zwischen Tür und Rahmen. „Die Tür ist nur angelehnt.“ Leise drückte Florian die Tür auf und sie huschten in die Wohnung.

Sie betraten ein Zimmer, dass durchaus als Kinderzimmer hätte durchgehen können, doch sonderbarerweise lagen die Spielzeuge nicht am Fußboden, sondern an der Decke verstreut. Florian und Kathrin blieb staunend der Mund offenstehen. An der Decke hockte kopfüber ein bleicher, schwarzgekleideter Junge in ihrem Alter und spielte mit seinen Kuscheltieren. Fledermäuse – erkannte Florian auf den zweiten Blick.

Der Junge drehte seinen Kopf komplett herum und schaute Kathrin und Florian aus tiefroten Augen an. „Kommt hinauf und spielt mit mir“, bat er und lächelte sie freundlich an. „Wir können mit meiner Murmelbahn spielen.“

Und ehe sie sich versahen, hockten sie auch schon oben neben dem Jungen, der sich als Cedric von Wurzelpurzel vorstellte. Sie spielten mit der Murmelbahn, wobei die Murmeln nicht wie gewohnt von oben nach unten rollten, auch nicht wie anscheinend alles andere entgegengesetzt von unten nach oben, sondern quer durcheinander. Nach oben, nach unten, rund um sie herum und zwischen ihnen durch.

Als um Mitternacht der Vollmond silbern ins Zimmer schien, erhob sich Cedric von Wurzelpurzel von der Decke. „Es ist Zeit für das Mitternachtsessen. Ich muss mich jetzt leider von euch verabschieden.“

Und leise schlichen sich Florian und Kathrin zurück in ihre Betten. Sie kicherten. Das war ihr persönliches Geheimnis. Wenn die Eltern das wussten…

 

 

Frühere Betthupferl:

24.07.2017 – Die Kaugummiblase

17.07.2017 – Robin und der Pudding

10.07.2017 – Als die Sterne vom Himmel fielen